AD(H)S und die Wirkung von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren

„AD(H)S und die Wirkung von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren“
Aufmerksamkeitsstörungen werden immer häufiger. Experten sprechen von einem Anteil von 10% betroffener Schulkinder.

Die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ist nach derzeitigem Stand ein multifaktoriell bedingtes Störungsbild mit einer erblichen Disposition, welche die Ausbildung der Krankheit begünstigt.
Für den Verlauf und die individuelle Ausprägung spielen daneben psychosoziale Faktoren und Umweltbedingungen eine wichtige Rolle.
Typisch sind kinetische Störungen. Darunter fallen

  • einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen (ADS)
  • sowie hyperkinetische Störungen des Sozialverhaltens (ADHS).

Diese sind charakterisiert durch ein extremes Ausmaß an

  • Unaufmerksamkeit,
  • Überaktivität und Unruhe,

die situationsübergreifend und andauernd ist. Die Diagnose wird vom Kinderarzt, niedergelassenen Dipl. Psychologen oder Ärzten für Kinder-und Jugendpsychiatrie gestellt.
Bei der Gehirnentwicklung spielen die Omega-3 und Omega-6 FS eine wichtige Rolle. 35% des Gehirngewebes bestehen aus diesen essentiellen Fettsäuren.
Immer mehr Studien bestätigen inzwischen die Effektivität von Omega-3, Omega-6 FS in Kombination mit Vitamin E beim ADHS. Die dabei verwendeten Tagesdosen von EPA betrugen 600mg, von DHA 180mg, von GLA 60mg und von Vitamin E 10mg.
In allen Studien kam es in den Behandlungsgruppen zu einer deutlichen und signifikanten Verbesserung der kindlichen Verhaltens-Störungen in Bezug auf Schreiben, Lesen und Hyperaktivität in einem Zeitraum von 6 Monaten. Während dieser Zeit erhielten die Kinder keine Medikamente wie z.B. Ritalin etc..

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